Vor- und Nachteile der verschiedenen Typen von Untersetzungsgetrieben
Schneckengetriebe bestehen aus einer Eingangsschnecke und einem Ausgangsschneckenrad. Zu ihren Merkmalen zählen die Übertragung hoher Drehmomente, hohe und breite Untersetzungsverhältnisse (von 5 bis 100 bei einstufigen Getrieben) sowie nicht-koaxiale Ein- und Ausgangsgetriebe. Dies erschwert ihre Anwendung und führt zu einem sehr geringen Wirkungsgrad von maximal 60 %. Da es sich um Getriebe mit relativer Gleitreibung handelt, weisen Schneckengetriebe eine etwas geringere Steifigkeit auf, und ihre Getriebekomponenten sind verschleißanfällig, was zu einer kurzen Lebensdauer und einem Temperaturanstieg führt. Daher ist ihre zulässige Eingangsdrehzahl auf 2.000 U/min begrenzt, was ihren Einsatz einschränkt. Sie tragen auch zur Drehmomentsteigerung von Servomotoren bei: Die Entwicklung der Servomotortechnologie von hoher Drehmomentdichte hin zu hoher Leistungsdichte hat Drehzahlen über 3.000 U/min ermöglicht. Diese höhere Drehzahl verbessert die Leistungsdichte von Servomotoren deutlich. Ob ein Servomotor ein Untersetzungsgetriebe benötigt, hängt daher primär von den Anwendungsanforderungen und den Kosten ab.