Mittelfrequenzhärtung: Die gehärtete Schicht ist relativ tief (3–5 mm) und eignet sich für Bauteile, die Torsions- und Druckbelastungen ausgesetzt sind, wie z. B. Kurbelwellen, große Zahnräder und Spindeln von Schleifmaschinen (verwendete Werkstoffe: 45#-Stahl, 40Cr, 9Mn2V und Sphäroguss). Hochfrequenzhärtung härtet die Oberflächenschicht in kurzer Zeit. Die Kristallstruktur ist sehr fein. Die Strukturverformung ist gering. Die Oberflächenspannung bei der Mittelfrequenzhärtung ist geringer als bei der Hochfrequenzhärtung. 50 Hz werden als Netzfrequenz bezeichnet, mit einer Härtetiefe von 5–10 mm. 1000–10000 Hz werden als Mittelfrequenz bezeichnet. Hochfrequenz- und Mittelfrequenzhärtung basieren auf demselben Prinzip, daher gibt es bestimmte Kriterien für die Auswahl von Mittelfrequenzhärtungsanlagen. Hochfrequenzhärten: Die gehärtete Schicht ist flach (1,5–2 mm), weist eine hohe Härte auf, das Werkstück oxidiert nicht leicht, verformt sich nur geringfügig, die Härtequalität ist gut und die Produktionseffizienz hoch. Es eignet sich für Teile, die Reibungsbedingungen ausgesetzt sind, wie z. B. kleinere Zahnräder und Wellen (verwendete Werkstoffe sind Stahl 45# und 40Cr). Frequenzen über 10.000 Hz werden als Hochfrequenzhärten bezeichnet. Hochfrequenzhärten wird am häufigsten angewendet…