Funktionsprinzip und Anwendungsbereich von Schneckengetrieben
I. Grundlegende Parameter von Schneckengetrieben: Modul m, Eingriffswinkel, Schneckendurchmesserkoeffizient q, Steigungswinkel, Anzahl der Schneckengewindegänge, Anzahl der Schneckenradzähne, Kopfkreiskoeffizient (angenommen als 1) und Spielkoeffizient (angenommen als 0,2). Modul m und Eingriffswinkel beziehen sich auf den Modul und den Eingriffswinkel der Schneckenwellenoberfläche, d. h. auf den Modul und den Eingriffswinkel der Schneckenradwellenoberfläche, und sind beides Standardwerte. Der Schneckendurchmesserkoeffizient q ist das Verhältnis des Schneckenteilkreisdurchmessers zu seinem Modul m. II. Die Berechnung der geometrischen Abmessungen erfolgt im Wesentlichen analog zu der für Stirnräder. Folgende Punkte sind zu beachten: Der Steigungswinkel (θ) ist der Winkel zwischen der Tangente der Steigung am Schneckenteilzylinder und der Schneckenstirnfläche. Er steht in folgendem Zusammenhang mit dem Steigungswinkel: Ein größerer Steigungswinkel führt zu einem höheren Wirkungsgrad; ist er kleiner als der entsprechende Reibungswinkel zwischen den kämmenden Zähnen, blockiert das Getriebe selbst. Der Schneckendurchmesserkoeffizient q wird eingeführt, um die Anzahl der Wälzfräser des Schneckenrades zu begrenzen und den Teilkreisdurchmesser der Schnecke zu standardisieren. Bei konstantem m führt ein größerer Wert für q zu einer größeren Schneckenwelle und damit zu einer entsprechenden Erhöhung ihrer Steifigkeit und Festigkeit.