Montage des Zykloidenrades am Zykloiden-Stiftradgetriebe
Der gesamte Getriebemechanismus eines Planetengetriebes mit Zykloidenrad lässt sich in drei Teile unterteilen: den Eingangsteil, den Untersetzungsteil und den Ausgangsteil. Dreht sich die Eingangswelle mit der Exzenterhülse einmal, so beschreibt das Zykloidenrad aufgrund seines Zahnprofils und der Führung durch die Stiftverzahnung des Stiftrads eine ebene Bewegung, die sowohl eine Drehung als auch eine Rotation beinhaltet. Dreht sich die Eingangswelle einmal in Vorwärtsrichtung, dreht sich auch die Exzenterhülse einmal, und das Zykloidenrad dreht sich um einen Zahn in die entgegengesetzte Richtung, wodurch die Drehzahl reduziert wird. Anschließend wird mithilfe des W-förmigen Ausgangsmechanismus die langsame Drehbewegung des Zykloidenrads über den Stift auf die Ausgangswelle übertragen, wodurch eine niedrigere Ausgangsdrehzahl erzielt wird. Im Folgenden werden die Montageschritte des Zykloidenrads im Planetengetriebe erläutert: Zunächst ist zu prüfen, ob die beiden Zykloidenräder ein Paar bilden. Zykloidräder werden paarweise gefertigt, d. h. die beiden Räder werden im Produktionsprozess nicht getrennt. Bei der Montage bedeutet ein Paar, dass sich die beiden Zykloidräder vollständig überlappen können. Dies schließt die Lagerbohrung, die Zehnlochbohrung (Stiftbohrung) usw. ein.