Was ist zu tun, wenn das Schneckenrad in einem Schneckengetriebe verschlissen ist?
Schneckengetriebe bestehen typischerweise aus Zinnbronze, während die passende Schnecke aus gehärtetem 45er Stahl (HRC 4555) oder gehärtetem 40Cr (HRC 5055) gefertigt und anschließend mit einer Schneckenschleifmaschine auf eine Oberflächenrauheit von Ra 0,8 µm geschliffen wird. Getriebe verschleißen im Normalbetrieb sehr langsam; manche halten über 10 Jahre. Bei schnellem Verschleiß sollten Sie die Modellauswahl, mögliche Überlastung und Faktoren wie das Material von Schneckenrad und Schnecke, die Montagequalität oder die Betriebsbedingungen überprüfen. Schneckengetriebe verwenden üblicherweise Getriebeöl 220#. Bei Getrieben, die hohen Belastungen, häufigen Anläufen oder rauen Betriebsbedingungen ausgesetzt sind, können Schmierstoffadditive eingesetzt werden. Diese Additive sorgen dafür, dass das Getriebeöl auch im Stillstand an der Getriebeoberfläche haftet und einen Schutzfilm bildet. So wird direkter Metall-auf-Metall-Kontakt bei hohen Belastungen, niedrigen Drehzahlen, hohem Drehmoment und beim Anfahren verhindert. Die Additive enthalten Dichtungspflegemittel und Antileckmittel, um die Dichtungen weich und elastisch zu halten und so den Schmierstoffverlust effektiv zu reduzieren.