Wirksame Methoden zur Verhinderung des Rückwärtsfahrens von Kugelumlaufspindeln
Kugelgewindetriebe zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus und können nicht arretiert werden. Bei der Übertragung vertikal bewegter Bauteile ist es unerlässlich, ein Rückwärtslaufen aufgrund des Eigengewichts des Bauteils nach Unterbrechung der Übertragung zu verhindern. Der Wirkungsgrad des Kugelgewindetrieb-Mutter-Paares liegt bei 85 % bis 98 % und ist damit zwei- bis viermal höher als bei herkömmlichen Gleitspindeln. Die statischen und dynamischen Reibungskoeffizienten sind nahezu identisch, was Kugelgewindetriebe zu einer effektiven Maßnahme zur Verbesserung der Empfindlichkeit des Vorschubsystems, der Positioniergenauigkeit und zur Vermeidung von Kriechvorgängen macht. Saide Transmission empfiehlt folgende spezifische Methoden: 1) Verwendung eines Servomotors oder Schrittmotors, dessen Rückwärtsdrehmoment größer sein muss als das Trägheitsdrehmoment des Übertragungsbauteils. 2) Verwendung einer elektromagnetischen oder mechanischen Bremse oder einer Freilaufkupplung. 3) Verwendung eines Schneckengetriebes, dessen Drehrichtung nicht umgekehrt werden kann.