Häufige Probleme von Schneckengetriebespindelhebern

Schneckengetriebe-Spindelhubwagen finden breite Anwendung in verschiedenen Branchen wie Maschinenbau, Bauwesen, Chemie und Medizintechnik. Sie ermöglichen die präzise Steuerung und Anpassung der Hub- oder Schubhöhe gemäß einem vorgegebenen Programm. Der Antrieb erfolgt entweder direkt durch einen Elektromotor oder eine andere Energiequelle oder manuell. Im Betrieb können bei Schneckengetriebe-Spindelhubwagen einige häufig auftretende Störungen auftreten. Dieser Artikel fasst einige typische Probleme zusammen und soll Ihnen hilfreich sein.

Verschleiß des kleinen Schrägverzahnungsrades im Getriebe. Dieser tritt typischerweise bei vertikal montierten Untersetzungsgetrieben auf und hängt hauptsächlich von der Menge und Art des verwendeten Schmieröls ab. Bei vertikaler Montage kommt es leicht zu einer unzureichenden Schmierung. Beim Stillstand des Untersetzungsgetriebes tritt Getriebeöl zwischen Motor und Getriebe aus, wodurch die Zahnräder nicht ausreichend geschmiert werden. Unzureichende Schmierung beim Anfahren oder Betrieb führt zu mechanischem Verschleiß und sogar zu Beschädigungen. Verschleiß des Schneckenrades. Schneckenräder bestehen in der Regel aus Zinnbronze, die dazugehörige Schnecke meist aus 45er Stahl mit einer Härte von HRC 45–55 oder häufig aus 40C mit einer Härte von HRC 50–55. Die Schnecke wird mit einer Schneckenschleifmaschine auf eine Oberflächenrauheit von Ra 0,8 fcm geschliffen. Im normalen Betrieb des Untersetzungsgetriebes wirkt die Schnecke wie eine gehärtete Feile, die das Schneckenrad kontinuierlich abträgt und so Verschleiß verursacht. Dieser Verschleiß verläuft in der Regel langsam, und manche Untersetzungsgetriebe können über 10 Jahre halten. Bei einer höheren Verschleißrate sollten Sie prüfen, ob das Getriebe richtig gewählt ist, ob es überlastet ist, ob es aus dem Material des Schneckenrads besteht, ob die Montagequalität stimmt oder ob die Betriebsbedingungen zutreffen.