Erläuterung: Bedingungen für die Verwendung von Zykloidreduzierern

Zykloidgetriebe mit Stifträdern finden breite Anwendung in Branchen wie Erdöl, Umweltschutz, Chemie, Zement, Fördertechnik, Textil, Pharmazie, Lebensmittel, Druckerei, Hebetechnik, Bergbau, Metallurgie, Bauwesen und Energieerzeugung als Antriebs- oder Untersetzungsgetriebe. Diese Maschinen sind in horizontaler, vertikaler, zweiwelliger und direkt angetriebener Ausführung erhältlich. Welche Bedingungen sind bei ihrem Einsatz zu beachten?

Nutzungsbedingungen
1. Zykloidgetriebe sind für den Dauerbetrieb zugelassen und können sich sowohl vorwärts als auch rückwärts drehen. Einige Modelle von Zykloidgetrieben erlauben jedoch nur die Drehung in eine Richtung.

2. Die Nenndrehzahl der Eingangswelle beträgt 1500 U/min. Bei einer Eingangsleistung von mehr als 18,5 kW wird die Verwendung eines 6-poligen Motors mit einer Drehzahl von 960 U/min empfohlen.

3. Die Betriebslage eines horizontal montierten Zykloidgetriebes ist stets horizontal. Der maximale horizontale Neigungswinkel während der Montage beträgt in der Regel weniger als 15°. Überschreitet er 15°, sind weitere Maßnahmen zur Sicherstellung einer ausreichenden Schmierung und zur Vermeidung von Ölaustritt zu ergreifen.

4. Die Abtriebswelle des Zykloiden-Stiftradgetriebes darf keinen großen axialen und radialen Kräften ausgesetzt werden. Bei Auftreten großer axialer und radialer Kräfte sind andere Maßnahmen zu ergreifen.