RitzelDie Komponenten sind Schlüsselelemente des Antriebs des Kratzförderers, und ihre Verschleißfestigkeit und Festigkeit bestimmen die Arbeitseffizienz des gesamten vollmechanisierten Abbaugebietes. Verschleißfestigkeit und Festigkeit werden durch das Material und das Wärmebehandlungsverfahren bestimmt.
Aufgrund der Betriebsbedingungen von Kettenrädern entsteht die Reibung zwischen Kettenrad und Kette hauptsächlich in der Kettennut. Daher sind Härte und Härtetiefe der gehärteten Schicht in der Kettennut entscheidend. Bei Kettenrädern aus den Werkstoffen 42CrMo und 40CrNiMoA kann die Härte der Zahninnenfläche und des Profils der Kettennut HRC 50–55 erreichen. Die Härtetiefe beträgt bei 42CrMo im Allgemeinen etwa 8 mm, bei 40CrNiMoA hingegen etwa 12 mm.
Im Vergleich zu 42CrMo enthält 40CrNiMoA zusätzlich Nickel, was seine Plastizität und Zähigkeit verbessert und seine Korrosionsbeständigkeit erhöht. In Kombination mit Chrom und Molybdän verbessert es die Hitzebeständigkeit und Härtbarkeit und weist eine gute Oxidationsbeständigkeit bei hohen Temperaturen sowie eine Beständigkeit gegenüber oxidierenden Medien auf. Daher eignet es sich besonders für vollmechanisierte Abbaufronten mit anspruchsvollen Umgebungsbedingungen und hohem Kohlefördervolumen. Die Anforderungen an Kettenradmaterialien variieren je nach Hersteller. Die Auswahl des Kettenradmaterials erfolgt anhand des Kohlefördervolumens und der Produktionsumgebung der jeweiligen Untertage-Abbaufronten, um die Produktionsanforderungen des Bergwerks zu erfüllen.