Vergleich von drei gängigen Messverfahren nach dem Fräsen von geradverzahnten Stirnrädern der

(1) Messung der Zahndicke und Zahnhöhe im Teilkreis. Charakteristisch für die Messung der Zahndicke ist, dass der Zahnkopfkreis als Messreferenz dient. Im praktischen Betrieb des Zahnrads sind die Anforderungen an die Genauigkeit des Zahnkopfkreises jedoch nicht hoch. Daher ist die Konstruktions- und Bearbeitungsgenauigkeit des Zahnkopfkreises in der Regel gering, was die Messgenauigkeit der Zahndicke beeinträchtigt.

(2) Die Messung der Zahndicke und Zahnhöhe bei fester Sehnenlänge zeichnet sich dadurch aus, dass die Berechnung der Messwerte ausschließlich vom Modul und Zahnprofilwinkel des zu messenden Zahnrads abhängt und nicht von der Zähnezahl. Da Modul und Zahnprofilwinkel des Standardzahnrads genormt sind, vereinfacht dies die Berechnung erheblich. Bei der Messung der Zahndicke bei fester Sehnenlänge muss jedoch der Zahnkopfkreis als Messreferenz herangezogen werden, was die Messgenauigkeit beeinträchtigt.

(3) Die Messung der gemeinsamen Normallänge zeichnet sich durch einfache Messwerkzeuge, bequeme und genaue Messung aus, und der Herstellungsfehler des Zahnspitzenkreises hat keinen Einfluss auf den gemessenen Wert der gemeinsamen Normallänge.

Die beiden letztgenannten Messmethoden werden in der tatsächlichen Produktion eingesetzt.