Analyse der Verteilung der Übersetzungsverhältnisse

Die Wahl des Übersetzungsverhältnisses ist ein wichtiger Aspekt bei der Konstruktion von Getriebeketten. Eine sinnvolle Wahl des Übersetzungsverhältnisses beeinflusst die Konstruktion und die Funktionsfähigkeit der gesamten Getriebekette. Daher muss das Übersetzungsverhältnis bereits im Konstruktionsprozess entsprechend den Nutzungsanforderungen angemessen gewählt werden.

Das Gesamtübersetzungsverhältnis einer Getriebekette wird häufig anhand spezifischer Anforderungen vorgegeben. Sobald das Gesamtübersetzungsverhältnis festgelegt ist, wird die Anzahl der Getriebestufen bestimmt und das Übersetzungsverhältnis jeder Stufe entsprechend zugeordnet.

Generell gilt: Je weniger Übertragungsstufen ein Getriebe hat, desto besser. Denn je mehr Übertragungsstufen, desto komplexer wird die Getriebekette. Weniger Übertragungsstufen vereinfachen nicht nur die Struktur, sondern verbessern auch den Wirkungsgrad, reduzieren Übertragungsfehler und erhöhen die Arbeitsgenauigkeit.

Bei einem festen Gesamtübersetzungsverhältnis führt die Reduzierung der Anzahl der Übertragungsstufen zwangsläufig zu einer Erhöhung des Übersetzungsverhältnisses jeder einzelnen Stufe. Ist das Übersetzungsverhältnis jeder Stufe (einstufiges Übersetzungsverhältnis) zu hoch, wird die Getriebekette weniger kompakt. Gleichzeitig führt ein zu hohes einstufiges Übersetzungsverhältnis zu einem sehr großen Durchmesser des Abtriebsrades, wodurch sich das Massenträgheitsmoment der Zahnräder entsprechend erhöht. Dies ist unerwünscht für Getriebeketten, die ein geringes Massenträgheitsmoment erfordern. Daher sollte die Anzahl der Übertragungsstufen anhand der spezifischen Betriebsanforderungen der Getriebekette sinnvoll festgelegt werden.

Die folgenden Grundsätze können als Referenz bei der Auslegung des Übersetzungsverhältnisses herangezogen werden.

1. Verteilen Sie die Übersetzungsverhältnisse nach dem Prinzip, beginnend mit dem kleinsten und schrittweise ansteigend zum größten.

2. Die Übersetzungsverhältnisse werden nach dem Prinzip des kleineren Volumens festgelegt.

3. Verteilen Sie das Übersetzungsverhältnis nach dem Prinzip des kleinen Trägheitsmoments.