Der Unterschied zwischen den Konstruktions- und Auswahlmethoden von Allzweck- und Spezialgetrieben

Der Hauptunterschied zwischen den Auslegungs- und Auswahlmethoden für universelle und spezielle Getriebe liegt darin, dass universelle Getriebe zwar in verschiedenen Branchen einsetzbar sind, aber nur für einen spezifischen Betrieb ausgelegt werden können. Daher müssen Anwender bei der Auswahl eines Getriebes unterschiedliche Korrekturfaktoren entsprechend ihren Anforderungen berücksichtigen, und der Hersteller sollte die tatsächliche Motorleistung (nicht die Nennleistung des Getriebes) auswählen. Spezielle Getriebe hingegen werden nach den spezifischen Anforderungen des Anwenders ausgelegt. Die zu berücksichtigenden Faktoren werden in der Regel bereits bei der Auslegung berücksichtigt. Bei der Auswahl eines Getriebes muss lediglich sichergestellt werden, dass die genutzte Leistung die Nennleistung des Getriebes nicht überschreitet. Die Methode ist relativ einfach.

Die Nennleistung eines Allzweck-Untersetzungsgetriebes wird im Allgemeinen auf der Grundlage der folgenden Bedingungen bestimmt: Betriebszustandskoeffizient KA=1 (Motor oder Dampfturbine als Antriebsmaschine, stabile Last an der Arbeitsmaschine, Betrieb 3~10 Stunden pro Tag, ≤5 Starts pro Stunde und zulässiges Anlaufdrehmoment ist das Doppelte des Betriebsdrehmoments), Kontaktfestigkeitskoeffizient SH≈1, Ausfallwahrscheinlichkeit eines einzelnen Zahnradpaares≈1% usw.