Welche Faktoren beeinflussen den Wirkungsgrad eines Planetenzykloidgetriebes?

Planetenzykloid-ReduzierstückDer mechanische Wirkungsgrad ist das Verhältnis von Ausgangsleistung zu Eingangsleistung. Natürlich ist ein möglichst hoher mechanischer Wirkungsgrad wünschenswert, doch er nimmt mit der Zeit ab. Wie lässt sich der mechanische Wirkungsgrad also verbessern?

Theoretisch würde ein Planetengetriebe, wäre es ein starrer Körper, keinen Wirkungsgradverlust aufweisen. In der Realität sind die zur Herstellung von Planetengetrieben verwendeten Materialien jedoch nicht starr und unterliegen zwangsläufig elastischen Verformungen. Diese wiederholten elastischen Verformungen verbrauchen Energie.

Darüber hinaus bedeutet die elastische Verformung, dass der Eingriff des Planetenzykloidgetriebes nicht mehr dem theoretisch reinen Rollvorgang entspricht, sondern Gleitreibung auftritt.

Darüber hinaus kann die tatsächliche Fertigungsgenauigkeit die theoretische Genauigkeit nicht erreichen, was dazu führt, dass sich das tatsächliche Ineinandergreifen von der Theorie unterscheidet und es sich nicht mehr um reines Walzen handelt.

Darüber hinaus wird die Tatsache, dass die Zahnoberfläche eines Planetenzykloidgetriebes kein starrer Körper ist und theoretisch glatt und eben ist, auch den tatsächlichen Eingriff des Planetenzykloidgetriebes beeinflussen.

Daher können alle oben genannten Gründe zu einer Verringerung des mechanischen Wirkungsgrades eines Planeten-Zykloidgetriebes führen.