Prüfung des Zykloidgetriebesystems

Prüfung des Zykloidgetriebesystems:

Mithilfe von Datenverarbeitung, Signalanalyse und Computerkenntnissen nutzt das Übertragungssystem dynamische Fehlererkennungseinrichtungen. Ausgehend von der Messung von Fehlerinformationen im Zeitbereich sollte die dynamische Prüfung des Übertragungssystems die folgenden Aspekte umfassen.
(I) Dynamische Genauigkeitsprüfung der Übertragungskette
Die Anregung des Getriebesystems umfasst periodische Anregungen, die durch Bearbeitungs- und Montagefehler verschiedener Getriebekomponenten wie Zykloidräder, Stifträder, Zahnräder, Schneckenräder, Schnecken, Gewindespindeln und Wellen innerhalb der Kette verursacht werden; Anregungen, die durch Änderungen, Schwingungen und Stöße von Getriebekomponenten während des Betriebs verursacht werden; und zufällige Anregungen, die durch Schwankungen im Stromnetz und einen momentanen instabilen Betrieb von Getriebekomponenten verursacht werden.
(II) Zeitbereichsanalyse und Fehlerbehandlung
Durch die Anwendung von Datenverarbeitungstechniken zur Durchführung von Zeitbereichsberechnungen an den Fehlermesswerten und die Ermittlung der charakteristischen Werte des Übertragungssystems im Zeitbereich lässt sich die Genauigkeit des Systems bewerten. Darüber hinaus kann durch entsprechende Analysen der Zeitbereichsfehler des Systems die Art der Fehler bestimmt werden.
(III) Frequenzbereichsanalyse von Fehlern
Durch den Einsatz von Spektralanalyseverfahren in der Signalanalyse lässt sich der Zeitbereichsfehler des Zykloid-Stiftradgetriebes in den Frequenzbereich transformieren und dort spektral analysieren. Das so gewonnene Spektrum kann anschließend mit der Drehzahl der einzelnen Getriebekomponenten unter bestimmten Betriebsbedingungen verglichen werden. Dies ermöglicht die präzise Lokalisierung des Fehlers in der Kette sowie die Bestimmung des Beitrags jedes Getriebekomponentenfehlers zum Gesamtfehler und vervollständigt somit die Fehlerdiagnose des Getriebesystems.